Meine Fototasche

Oft werde ich gefragt „mit welcher Kamera arbeitest du“, „welche Linse hast du da verwendet“ oder „mit was bearbeitest du deine Bilder“. Um viele dieser Fragen gleich zu beantworten, schreibe ich bei den meisten Beiträgen im Blog mein verwendetes Equipment ans Ende der Beiträge. Aber auch allgemein kommen oft diese Fragen, weshalb ich euch hier einen kleinen, unvollständigen, Überblick geben möchte. Da sehr oft von Einsteigern in die Fotografie Fragen kommen und gerade hier eine Orientierung wichtig ist, sind alle Aufzählungen inklusive einiger Erklärungen, warum ich genau dieses Equipment im Einsatz habe und welchen Benefit es mir für meine Arbeit bietet.

Ein Punkt jedoch vorneweg: ich bin ein Nerd, liebe Technik, kann mich in Spezifikationen, extreme Einsatzmöglichkeiten und Zubehör ohne Ende verlieben. Trotzdem macht am Ende vor allem die Person hinter der Kamera das Bild. Sicher – gute Technik erleichtert diesen Vorgang, ich könnte und wollte keine Konzerte mit einer Kompaktkamera fotografieren. Dennoch muss man immer realistisch bleiben. Wenn du hier gelandet bist, weil du auf der Suche nach Empfehlungen für Equipment bist: kauf nicht einfach blind drauflos, sondern informiere dich, überlege dir, was du fotografieren möchtest und nimm am Ende auch mal ein paar Kameras in die Hand. Ob die jetzt von Freunden oder dem Fotoladen um die Ecke sind, ist egal – wichtig ist, ein Gespür zu bekommen: was will ich fotografieren und kann die Kamera mich dabei unterstützen.

Anders als bei den meisten Seiten auf meiner Homepage könnt ihr diesen Beitrag übrigens kommentieren – bei Fragen, lasst diese also gerne unter diesem Artikel da, ich lese alles und helfe gerne auch zeitnah.

Nun aber genug geschnackt! Ich habe euch nachfolgend die meisten Artikel verlinkt, wenn diese Links zu Amazon führen, erhalte ich eine kleine Provision von Amazon für die „Vermittlung“, dies macht den Artikel für euch natürlich nicht teurer. Für mich ist das jedoch eine ganz praktische Möglichkeit, die Schreiberei und Zeit, welche ich in meine Homepage und Seiten wie diese stecke, etwas aufzuwiegen – reich wird davon aber natürlich niemand 😀


Kameras

Meine Hauptkamera ist aktuell eine Nikon D750. Ich fotografiere schon seit ich 13 bin und seitdem auch bereits mit Nikon. Anfangs war dies eine D60, dann kaufte ich mir eine D7000, nachdem die D60 nach etwa 49.000 Auslösungen fertig mit der Welt war. Die steht jetzt als Spardose bei mir auf dem Schreibtisch. Warum ich mit Nikon und nicht mit Canon fotografiere, hat zwei Gründe: väterlicherseits waren damals schon einige Linsen für den Nikon-Mount vorhanden, vor allem aber komme ich mit dem Handling, der Menüführung und der allgemeinen Usability besser klar. Das meinte ich oben: Kamera suchen, anfassen, ausprobieren. Ich kann auch mit Canon arbeiten, Sony, Olympus, alles kein Thema – am besten komme ich trotzdem mit Nikon klar.

Warum die D750? Weil ich nach der D7000 (einer DX-Kamera) und viel Konzertfotografie gemerkt habe, dass ich für manche Situation den ISO-Spielraum eines Vollformat-Sensors (FX) brauche. Die D600/D610 wäre eine Option gewesen, mit der D750 habe ich aber mehr ISO-Spielraum nach oben, mehr und bessere Fokus-Felder und bei Videoaufnahmen in FullHD 60fps statt 30. Außerdem liegt sie besser in meinen (großen) Händen. Ein weiterer Punkt ist außerdem ihre Wetterfestigkeit, Feuchtigkeit und Co. machen ihr deutlich weniger aus, asl günstigeren Bodies. Gerade mit abgedichteten Linsen kann man mit solch einem Body auch mal einen Tag durch den Regen paddeln, ohne zu große Angst ums Equipment haben zu müssen.

Aktuell überlege ich, mir als Zweitbody eine D500 zu kaufen, da ich gerade bei Veranstaltungen, Hochzeiten und Co aktuell mit einer Kamera etwas schwach bestückt bin. Die D500 ist gerade recht neu auf dem Markt und – obwohl sie einen DX-Sensor hat – ziemlich spannend als Zweitbody. Fokusmessfelder von der D5, ähnlich gutes Rauschverhalten wie die D750, 4K-Videos bei 30fps, … um ein paar Sachen zu nennen. Mal schauen!


Objektive

An Objektiven bin ich recht klassisch aufgestellt, hier ist oft viel im Wechsel. Meine aktuellen Linsen sind ein Nikkor 50mm f1.8 (Klassiker!), ein Sigma 35mm f1.4 und ein Sigma 70-200 f2.8. Im Blick habe ich aktuell ein 24-70 f2.8 (warte gespannt auf Preis und Reviews vom neuen Sigma Art), ein 85mm f1.4 und evtl etwas im WW-Bereich. Wovon man halt so träumt.

Wenn ihr neu in die Fotografie einsteigt, werden euch häufiger Kit-Pakete aus Body+Linse über den Weg laufen. Da sind dann bei Nikon so Linsen wie ein 18-105 f3.5-5.6 drin, die durchaus okaye Fotos machen. Ich habe mit genau dieser Linse in meiner Anfangszeit viel fotografiert, mit dem Wechsel auf die D7000 kam dann aber das Nikon 50mm f1.8 ins Haus. Noch heute eine meiner meistgenutzten Linsen (auch wenn man merkt, dass sie an der D750 nicht die Schärfe liefert, gerade im direkten Vergleich zum Sigma 35 f1.4), einfach weil das Ding unzerstörbar robust, klein, leicht, handlich und vor allem günstig ist. Ein 50er ist so etwas, was meiner Meinung nach in keiner Fototasche fehlen sollte, egal auf welchem System man unterwegs ist.

Das 70-200 f2.8 war dann meine zweite, ernst gemeinte Linse. Eine großartige Linse für Events aber auch Portraits draußen. Ihre Stärken spielt sie ganz klar an DX-Kameras aus, im FX-Bereich merkt man bei Offenblende durchaus starke Probleme mit der Schärfe im Randbereich. Nichtsdestotrotz habe ich das Objektiv standardmäßig im Koffer dabei. Ich hatte zwar schon oft mit dem Gedanken gespielt, mir das Nikkor 70-200 zu holen, aktuell lohnt sich das für mich aber nicht. Dafür liefert das Sigma zu solide Leistung für aktuell gar nicht mehr so viel Geld.

Wenn wir schon bei Sigma sind: vor einem halben Jahr habe ich mir das 35mm f1.4 aus der Art-Serie geholt und bin seitdem verliebt. Die Linse ist fast schon zu scharf, der Autofokus trifft bei mir sehr zuverlässig und der Look ist extrem neutral. Der letzte Punkt ist sowohl positiv als auch negativ zu sehen – bei Videos finde ich sowas großartig, da ich so sämtlichen Spielraum in der Post habe. Auch bei Fotos im Studio macht sich sowas richtig gut. Im Vergleich zu manchen alten Linsen, die ich so rumfliegen habe, fehlt aber einfach ein Charakter, ein eigener Look. Das Sigma lässt jeden Spielraum in der Nachbearbeitung – macht diese aber auch notwendig, wenn man den Bildern mehr Charme verleihen möchte. Bilder, die ich mit der Linse gemacht habe, findet ihr im Blog unter diesem Tag.

Ich hatte schon erwähnt, dass ich noch ein paar andere Linsen herumfliegen habe – diese benutze ich aber eher selten bzw an meiner analogen Nikon. Das sind ein Nikon 20mm f2.8, ein Nikkor 35mm f2.5 und ein Zenit 58mm f.2.

 


Video-Equipment

Zum Filmen habe ich aktuell noch recht wenig dediziertes Equipment, da ich hier erst kürzlich wirklich eingestiegen bin. Aktuell mache ich alles mit oben erwähnter Nikon und den Linsen, zusätzlich habe ich ein Rig, welches grob auf diesem hier von Walimex basiert, ansonsten aber selbst zusammen gestückelt ist. Außerdem verwende ich ab und an eine Flycam Nano mit Armstütze. Wenn nötig, kann ich mir von Freunden Slider & anderen Kram leihen, den ich selbst nicht da habe.

Für Audioaufnahmen nutze ich ein Zoom-H4N und kleine Ansteckmikros, welche man schon für echt wenig Geld kaufen kann. Ansonsten noch Kabel und kleineren Krams.


Zubehör und Krimskrams

Außerdem habe ich natürlich eine Menge Zubehör herumfliegen, Fototaschen, Blitz, Gurte und Co. Hier werde ich in nächster Zeit den einen oder anderen Beitrag auf dem Blog veröffentlichen und dann auch hier verlinken, bis dahin erst einmal eine Auflistung ohne große Erklärungen:

Nikon SB-910

Seit einigen Jahren schon habe ich einen Nikon SB 910 als Blitzgerät im Einsatz. Tatsächlich nutze ich ihn recht selten – bei Hochzeiten, Konzerten und Co ist es zu 99% unangebracht, durch die Gegend zu blitzen, Outdoor arbeite ich meist mit natürlichem Licht. Für die wenigen Momente, wo ich ihn tatsächlich benötige, ist er durchaus etwas überdimensioniert – es gab ihn damals jedoch recht günstig zu kaufen. Blitzen ist definitiv aber ein Thema, mit dem ich mich mehr beschäftigen möchte (und muss), da es auch Outdoor einige spannende Möglichkeiten gibt.

 

SunSniper Strap & Rucksack-Gleiter

Den SunSniper-Strap habe ich vor Jahren günstig auf einer Messe erstanden und seitdem sehr gerne im Einsatz. Vor allem bei zwei Bodys ist er praktisch, da so eine um die Hüfte baumelt, während man die andere um den Hals hängen kann. Ich habe die Version mit Shock-Absorber (beim Wandern und viel Herumgerenne durchaus merkbar) und Stahlseil (soll vor Durchschneiden des Gurtes schützen). Das ist aber auch so ein Teil, was man vor Kauf unbedingt mal ausprobieren und tragen sollte.

Für’s Wandern habe ich noch so einen Rucksack-Strap, den man über zwei magnetische Alu-Clips um den Strap eines Rucksack machen kann. Ganz nett!

 

Kata 3N1-33

Ähnlich dem verlinkten, nur dass meiner noch ein Laptop-Fach hat. Super robuster Rucksack, leider wurde die Firma von Manfrotto übernommen und baut keine Rucksäcke mehr. Sehr schade! Dort bekomme ich zwei Bodies mit drei Linsen und Blitz unter und habe immernoch Platz für allen Kleinkram, Laptop, Tablet, Gopro und außen Platz für das Stativ.

Ein richtiges Allround-Talent, auch weil die Gurte einfach umgesteckt werden können und man so von einem Rucksack mit zwei Gurten zu einer Slingback wechseln kann oder die Tasche über Kreuz vor dem Bauch tragen kann, gerade wie man es braucht. Würde ich nicht mehr hergeben wollen.

 

Tenba Messenger DNA 15

Eigentlich gekauft als Tasche für die Uni, mittlerweile auch bei den meisten kleineren Shoots dabei. Es gibt einen Einschub für Kamera & Co, ist dieser entnommen kann man Ordner und Unikram unterbringen. Ein gepolsterter Laptop-Einschub ist immer vorhanden. Was für mich besonders wichtig ist, da ich fast überall mit dem Rad hinfahre: ich kann die Tasche durch einen zweiten Gurt fixieren, sodass sie nicht vom Rücken rutscht. Robust ist sie auch, seit 2014 im Einsatz und sieht fast aus wie neu.

 

Einige UV-Filter von Walimex

Größtenteils als Schutzfilter für Frontlinsen. Ich fahre da recht gut mit den Filtern aus der Walimex Slim Reihe. Wenn es sich anbot, waren ND-Filter bisher ebenfalls sehr nützlich.

Leider hat sich da die Anschaffung für mich noch nicht gelohnt, weshalb ich auf die von Freunden zurück greife.

 

5in1-Reflektor

Ganz praktisch, wenn man mal schnell einen Hintergrund braucht. Habe ich früher sehr gerne bei Outdoor-Shoots verwendet und dem Assi in die Hand gedrückt, um Licht durch die Gegend zu reflektieren, werde für dieses Jahr aber einen etwas kleineren, handlicheren kaufen.

 

B&W Outdoor-Koffer

Vor zwei Jahren eigentlich nur gekauft, um mein Equipment bei Kanu-Touren wasserdicht verstauen zu können, ist dieses Case mittlerweile meine wertvollste „Kameratasche“. Ich habe die Größe 43x30x17cm mit Würfelschaumstoff, sodass ich meine Kamera und Linsen optimal polstern kann. Der Koffer hat schon unglaublich viel mitgemacht, beim Kentern des Kanus alles sicher an der Wasseroberfläche gehalten und schon so manchen Sturz vom Fahrradgepäckträger abgefedert.

Auch bei Konzerten habe ich ihn gerne dabei, was die vielen Aufkleber beweisen. Beim Preis muss man dafür erstmal schlucken, aber im Endeffekt ist der Koffer mehr wert, als manche Versicherung. Vor dem Kauf empfiehlt es sich, die nutzbare Innenfläche einmal mit Papier nachzulegen und sein Equipment zu arrangieren.

 

Stativ Rollei Compact Traveller No. 1 Aluminium

Bis vor etwa zwei Jahren habe ich noch mit einem Stativ gearbeitet, das so alt ist, dass noch „Made in West Germany“ drauf steht. Das hat aber Schritt für Schritt aufgegeben und war vor allem eines: zu schwer und unhandlich. Ich bin viel unterwegs und habe meistens ein Stativ dabei, da muss dieses leicht, handlich und einfach praktisch sein.

Irgendwann bekam mein guter Freund Benno dies mit und kurz danach hatte ich obiges Stativ. Liebe auf den ersten Blick – leicht (ich habe die Aluminium-Version mit etwa 1,2kg Gewicht), handlich (Packmaß von 32cm durch Umstülpen der Beine) und für das Gewicht eine okaye Arbeitshöhe. Dafür muss man einige Abstriche bei der Stabilität machen, die maximale Traglast wird mit 5kg angegeben, das ist durchaus realistisch aber schon hart an der Grenze.

Soweit zu den technischen Daten – doch was sind meine Erfahrungen? Ich werde vermutlich noch etwas detaillierter einen Blogbeitrag schreiben, trotzdem hier eine erste Zusammenfassung. Ich hatte das Stativ nun bereits zwei Jahre (2015 & 2016) auf mehrwöchigen Kanu-Touren dabei, auf einem Roadtrip nach Venedig, kürzlich auf einen Trip nach Nizza und auf einer ganzen Menge Radtouren, Wanderungen und Städtetouren.

Wenn man viel draußen ist, muss das Equipment natürlich einiges aushalten. Ein Stativ noch am meisten, so lag es auf unseren Kanu-Touren jeden Tag irgendwo im Boden des Kanus, meist mit etwas Wasser und Sand bedeckt und auch wenn es zum Einsatz kam musste es durchaus leiden, wie das letzte Bild zeigt. Funfact: 2s nach Aufnahme des Fotos landeten Stativ, Kamera & ich komplett im Wasser (rutschige Felsen FTW), ich hielt in klassischer Manier nur noch die Kamera über Wasser während ich selbst komplett unterging. Da gibt’s auch ein unrühmliches Bild von …zurück zum Stativ: ich wage zu behaupten, dass ich es auf Herz und Nieren getestet habe, insgesamt vier Wochen im Kanu, Wasser, Sand, Salz, Bier, ganze Nächte im Regen, … es lebt noch. Das liegt auch daran, dass man es wirklich komplett (und mit komplett meine ich komplett) auseinander nehmen kann, reinigen und wieder zusammen bauen. Und das ohne großes Gefrickel und spezielle Schraubenschlüssel. Ich habe nach jeder radikaleren Tour also alles auseinander genommen, grob Trocken gereinigt und danach ein Stündchen in die Badewanne gelegt. Danach Gelenke nachfetten, fertig.

Ich hatte oben auch schon das kleine Packmaß erwähnt – das ist für mich deshalb wichtig, weil ich das Stativ so immer dabei haben kann. Was bringt mir ein Stativ, das ich aus Bequemlichkeit nicht mitnehme und dann damit Fotos verpasse. Egal welche Tasche ich einpacke, das Rollei passt noch obendrauf oder irgendwie hinein. Das macht es für mich wertvoller als jedes stabilere aber größere Stativ. Außerdem ist es vielseitig einsetzbar – durch den Haken an der Mittelsäule kann man es beschweren oder auch mal im Boden verankern, die ganze Mittelsäule kann für Überkopf- oder Makro-Aufnahmen gedreht werden, die Beine sind um 180° klappbar und man kriegt die Kamera damit auf quasi-Bodenhöhe, …so braucht man eigentlich keine Angst haben, dass einen das Stativ im Foto limitiert.

Der einzige Wehrmutstropfen: all diese Dinge, vor allem aber das Gewicht, gehen etwas auf Kosten der Stabilität. Ganz ausgefahren ist es mit schweren Linsen durchaus etwas wacklig, vor allem wenn Wind aufkommt. Einen Kompromiss muss man aber machen und das finde ich durchaus vertretbar, zumal man es gut einplanen kann und entsprechend alles aufbaut.

 

Stative Manfrotto Pixi und PixiEvo

Zwei „Stative“, die definitiv in die Kategorie „witzig“ und „nice to have“ fallen. Kurze Hintergrundgeschichte: im Oktober 2017 geht’s zum Wandern nach Norwegen, möglichst leichtes Gepäck, ein Stativ mit 1,2kg sind da Mahlzeiten für 4 Tage. Quasi. Also habe ich mich nach Alternativen umgeschaut und bin irgendwann über die Pixi-Reihe von Manfrotto gestolpert. Das Pixi wiegt hierbei gerade mal 190g, das PixiEvo 260g. Das ist mal eine Ansage. Leider bewegen sich die zwei preislich in gewohnten Manfrotto-Dimensionen, bei eBay fand ich sie dann gebraucht für etwas weniger Geld, für 9€ und 29€. Kann man mal probieren – leider werde ich sie wohl aber behalten müssen.

Doch erst einmal zu den Unterschieden: das Manfrotto Pixi ist kleiner, leichter, hat klappbare Füße und ist ausgelegt für Kameras bis 1kg. Das wird bei meiner D750 eng, ich habe es trotzdem probiert und erstaunlicherweise hält der Kugelkopf die Kombi aus D750 & Sigma 35 1.4 noch gerade so. Trotzdem ist ein „gerade so“ natürlich nicht perfekt, mit meinem 50 1.8 ist es aber dann wirklich entspannt.

Das Pixi Evo ist der große Bruder, etwas schwerer aber auch mit Traglasten bis 2,6kg deutlich stabiler. Die Füße können hier in zwei verschiedene Winkel geklappt und zudem noch jeweils in drei Stufen verfahren werden, sodass man hier gleich eine ganze Ecke mehr Möglichkeiten hat. Auch ist die Fixierung des Kugelkopfes angenehmer, ein Drehen auf Hochformat ist möglich und insgesamt wirkt das PixiEvo einfach deutlich professioneller. Das macht sich aber auch im Preis bemerkbar, der gleich doppelt so hoch liegt.

Beide Stative hatte ich in meinem letzten Urlaub dabei und habe schnell gemerkt, dass ich nach ein zwei Tagen Herumprobieren zu 90% das oben erwähnte Rollei im Auto lasse und nur das PixiEvo dabei habe. Gut, der Urlaub war primär eine Städtetour mit kleiner Umhängetasche, in die gerade so eine Kamera mit Zusatzlinse und dem PixiEvo passen, hierfür war es wirklich perfekt. Mal eben schnell die Kamera auf eine Mauer stellen, zur Stabilisierung am Bauch abstützen usw. Leider habe ich tatsächlich kein einziges Bild der Pixies in Action, das hole ich nach!

 

So. Das war jetzt eine ganze Menge Text – ich werde hier bald noch etwas überarbeiten, einzelne Blogartikel schreiben und verlinken, sodass diese Liste etwas schlanker wird. Trotzdem hoffe ich, dass diese Übersicht euch ein wenig helfen konnte und zeigen, mit was ich so arbeite. Bei Fragen: Kommentieren!

 


Mit Bildern von Christian Reinschmidt und Luis Bauer.


 

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